News aus den Snowparks in den Kizbühler Alpen

Xaver Hoffmann testet die Pipe am Kitzsteinhorn Mellow Park (c) Lorenz Holder
Xaver Hoffmann testet die Pipe am Kitzsteinhorn Mellow Park (c) Lorenz Holder
Overview Easy Park & Halfpipe
Overview Easy Park & Halfpipe

22.02.2010 - München/Deutschland- KitzAlps.

Hinterglemmer Nightpark, Boarders Playground in Westendorf und Glacierpark Kitzsteinhorn bestätigen: In den Kitzbüheler Alpen gibt es nicht nur Pelzkrägen und Fellstiefel, sondern auch einige der besten Snowparks der Alpen. 

Kitzbühel – die Sportstadt, die Wiege des Skisports, die Pionierin unter den Wintersportorten – hat eine Entwicklung im Wintersport gewaltig verschlafen. Gemeint sind die Funparks, oder wie sie jetzt heißen, Snowparks. Man meint auch mit tollen Pisten und schönen Freeridevarianten bei den „jungen Wilden“ punkten zu können und überließ das Parkpublikum dem Nachbarn Westendorf. Doch vor zwei Jahren haben es sich die Kitzbüheler anders überlegt konnten innerhalb kürzester Zeit mit den Pionieren gleichziehen - was nicht leicht war, haben sich doch etliche Snowparks in den Kitzbüheler Alpen bereits international einen tollen Namen gemacht.

Einer der ersten Snowparks in den Kitzbüheler Alpen war und ist der mittlerweile legendäre Boarders Playground in Westendorf. Snowboardpionier Reinhard „Gogo“ Gossner hat bereits 1998 am Gampenkogel ein Angebot für die Freestyle-Szene geschaffen und dieses Jahr für Jahr verbessert. Mittlerweile gibt es für Snowboarder und Freeskier neben dem anspruchsvollen Pro Park mit dem 28-Meter-Kicker „Big Mama“ auch einen Public Park mit leichteren Hindernissen. Im Pro Park kämpfen die besten österreichischen Freestylerboarder Anfang März beim „Austrian Shred Down Master 2010“ erneut um Ruhm und Ehre. Noch zwei weitere Snowparks gibt es in der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental: Im Wintergarten in Söll kann man dank Flutlicht auch nachtaktiv sein, der Intersport Kaiserpark punktet durch seine ideale, weil zentrale Lage in Österreichs größtem zusammenhängendem Skigebiet. 

Ebenfalls zu Pionieren in Sachen Snowparks zählt der Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang. Der genial-gute Nightpark in Hinterglemm ruht sich jedoch nicht auf seinem guten internationalen Ruf aus, sondern versucht sich immer wieder mit Unterstützung von Pro Rider Mario Fuchs komplett neu zu erfinden. Zwei Shaper sorgen fast rund um die Uhr für den perfekten Zustand des Funparks in dem man bis 21.30 Uhr an seinem Style feilen kann. Der Nitro Snowpark in Leogang wird mit derselben Professionalität betreut wie die bekannten Leoganger Mountainbike-Downhill-Strecken im Sommer. Daher ist Spitzenqualität von Kicker Line und Rail Park garantiert. Diese beiden Proparks im Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang werden durch den Learn to ride park in Saalbach perfekt ergänzt. Der Park und die dazupassenden Freestyle-Kurse ermöglichen den schrittweisen Einstieg ins Jumpen und Sliden. Weit über das Anfängerstadium hinaus sind die Teilnehmerinnen des Roxy Chicken Jams, des weltweit größten Frauen Snowboard Events, das alljährlich im Hinterglemmer Nightpark stattfindet. Auch der One Big Park glemm.bang Slopestyle Contest und der White Style, ein spektakulärer Mountainbike Slopestyle Contest, finden im Skcircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang statt. 

Mehr als 70 Obstacles (!) gibt es in den Snowparks am Kitzsteinhorn. Den lockeren Einstieg bietet der Easy Park an der Sonnenkarbahn, heuer mit verlängerter Line. Gleich daneben befinden sich eine gewaltige Halfpipe und eine 250 Meter lange Skiercross-Strecke. Im Glacier Park auf 2.900 Metern wird die Freestyle-Saison bereits im Herbst mit 20 Obstacles und 4 Lines gebührend eröffnet. Pro-Rider finden ihren perfekten Playground im Central Park. Highlight der 3 Lines sind ein 18-Meter-Kicker sowie die 18-Meter-Funbox. Wer nach einem Tag am Kitzsteinhorn immer noch nicht genug hat, trifft sich am Abend im Railgarden im Zentrum von Kaprun zum Jibben und Sliden.
Ihrem guten Ruf haben es die Parks am Kitzsteinhorn zu verdanken, dass Ende Februar dort das Austrian Freeski Open ausgetragen wird. Auch internationale Toprider lassen sich diesen Event nicht entgehen. Im April findet zudem im Rahmen des 7. X-over-Ride Festivals ein top-besetzter Freeride Cross, ein Slopestyle Contest und die legendäre After Contest Party auf der Burg Kaprun statt.

Auf der Schmitten, dem Skigebiet von Zell am See, gibt es seit letztem Jahr den Rome Park Schmitten. Bereits im ersten Winter entwickelte sich der von Lars Eriksen gebaute Snowpark zur fixen Größe in der Boarder- und Freestyleszene, auch dank der perfekten Wartung durch das La Resistance-Team. Einen ausschließlich für Snowboarder zugänglichen Snowpark und eine 90 Meter Halfpipe gibt es beim Thalerkogellift am Schatzberg im Skigebiet Wildschönau. In Waidring gibt es einen Jib garden im Tal und einen kleinen, aber feinen Snowpark auf der Waidringer Steinplatte, gebaut und betreut von QParks.   

Eben genau dieses erfahrene QParks-Team ist auch für die Gestaltung der beiden neuen, aber hoch gelobten Snowparks in Kitzbühel verantwortlich. Seit 2007 steht am Kitzbüheler Horn der Snowpark Kitzbühel North, der heuer um einen eigenen Beginner-Park erweitert wurde. Auf der Hanglalm haben die Profis den nagelneuen Snowpark Kitzbühel South (www.snowparks-kitzbuehel.at) konzipiert. Die drei messerscharf geshapten Lines mit Megakickern, Tree-Jibs und Pickniktables überzeugen jeden Kitzbühel-Skeptiker. Der beste Vertrauensbeweis: Das Finale der Sick Trick Tour findet heuer im Februar in Kitzbühel South statt. 

Informationen über die Snowparks-Kitzbühel gibt es (hier).

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